
Das ist Spiegelpoesie
Bevor du dich fragst ob wir zusammenpassen – ich frag mich das auch.
Nicht weil ich wählerisch bin, sondern weil ich glaube dass gute Fotos aus echter Verbindung entstehen. Lies hier kurz wer ich bin. Und dann entscheid selbst.

Das bin ich – Samantha
Ich bin Samantha und Sam für alle die mich kennen.
Tagsüber arbeite ich als examinierte Krankenschwester auf einer Intensivstation, und an Wochenenden fotografiere ich Hochzeiten, Familien, Menschen.
Das klingt nach Gegensätzen. Für mich ist es dasselbe: Menschen in den intensivsten Momenten ihres Lebens begleiten. Ruhig bleiben wenn alles passiert. Den richtigen Moment nicht verpassen.
Meine Kamera halte ich seit 2017. Aber das "kreative Sehen", das hatte ich schon vorher.

Meine Story
Ich nähe, bastle, zeichne, liebe es zu reisen. Ich habe dabei mein Herz an Schottland verloren und wandere inzwischen ernsthaft gerne – was mein 20jähriges Ich nicht glauben würde. Gib mir einen Rucksack, ein Zelt, meine Kamera und setz mich im Wald (oder wahlweise Hostel) aus und ich bin glücklich.
Ich rede viel. Ich lache laut. Auf Hochzeiten werde ich manchmal für einen Gast gehalten und das ist genau der Plan.

Meine Vision
Menschen können wir nicht festhalten. Das ist eine der schwersten Wahrheiten des Lebens und eine die ich jeden Tag auf der Intensivstation spüre.
Menschen gehen. Menschen sterben. Menschen verlassen diese Welt.
Aber wir können Zeitkapseln hinterlassen. Momente einfrieren. Erinnerungen greifbar machen für die Tage wenn die eigene Erinnerung langsam verblasst. In einer Welt die sich ohnehin schon viel schneller dreht als uns das manchmal lieb ist braucht es diese ruhigen Momente.
2017 ist mein Opa gestorben. Ich hatte gerade meine erste Kamera und hab mich nicht getraut ihn zu fotografieren. Heute würde ich alles dafür geben diese Bilder zu haben. Dieser Schmerz hat mich gelehrt warum Bilder nicht Dekoration sind. Sie sind das was bleibt.
Ich begleite Menschen auf der Intensivstation an den dunkelsten Tagen ihres Lebens. Und ich begleite Menschen auf Hochzeiten - einem der hellsten. Kaum ein Tag ist mit so viel positiver Energie aufgeladen, kaum ein Tag verdient es so sehr festgehalten zu werden wie dieser.
Das Schlimmste im Leben ist nicht was wir getan haben. Es ist was wir nicht getan haben. Was wir zu spät bereuen. Was sich nicht mehr nachholen lässt.
Genau deshalb fotografiere ich. Nicht damit eure Bilder schön aussehen, sondern damit ihr sie in zwanzig Jahren rausholt und sofort wieder in diesem Augenblick seid, in dem Moment des Tages.
Wie er gerochen hat.
Wie er sich angefühlt hat in eurem Herzen.
Das ist Spiegelpoesie.









